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Vom Yes – Butter zum Why – Notter

Auf zu neuen Ufern

 

Vom Yes – Butter zum Why – Notter war das Motto des Seminar für Führungskräfte

 

5. Februar 2010, die Führungsebene der IFS – Gruppe bricht in wahrsten Sinne des Wortes "auf zu neuen Ufern" an die türkische Riviera.

„Mit Vollgas in das Jahr 2010“, mit diesen Worten im Kopf begann die Reise nach Belek zum B4 Seminar.

Die 15 Führungskräfte wohnten in einem modernen 5 Sterne – Hotel mit allen Extras. Das Augenmerk und die Konzentration lagen auf dem Seminar, so dass nur sehr wenig Freizeit blieb.

Im Konferenzraum wuchsen die Teilnehmer immer mehr zusammen. Es galt 2010 einen neuen Level zu erreichen und in diesem Rahmen wurde der Grundstein für Erkenntnisse gelegt, der den Teilnehmern die Fähigkeit gibt, künftig noch mehr Geschäftspartner zu noch größerem Erfolg zu führen, getreu dem Motto „Vom Yes – Butter zum Why – Notter“. Eine Umsatzsteigerung von 100% innerhalb der nächsten 6 Monate ist somit schon garantiert. Die Referenten Bernd Walzenbach und Marco Rückert waren mit dem Ergebnis des Seminars sehr zufrieden, was auch die entsprechenden Feedbacks der Teilnehmer bestätigten.

Die Teilnehmer wurden in die Lage versetzt für Probleme, die sie teilweise schon seit langem haben, eine kurzfristig umsetzbare Lösung zu finden und diese auch kurzfristig anzugehen.

Hoch motiviert und voller Tatendrang stiegen sie am 9. Februar in Frankfurt am Main aus dem Flugzeug um die neuen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.

 

Island wird von der DekaBank verklagt

 

Die DekaBank verklagt die isländische Regierung auf Schadenersatz. Der Fondsdienstleister geht gerichtlich gegen den im vergangenen Jahr fast bankrott gegangenen Staat vor, weil er sich bei der Entschädigung gegenüber isländischen Investoren benachteiligt fühle, sagte ein Sprecher der Deka. Insgesamt werde die Rückzahlung eines dreistelligen Millionenbetrags verlangt.

Das Engagement der Deka in Island beläuft sich auf rund 500 Millionen Euro. DekaBank-Chef Franz Waas hatte sich in der Vergangenheit stets zuversichtlich gezeigt, dass seinem Haus daraus keine größeren Verluste entstehen.

Island mit seinen rund 300.000 Einwohnern wurde wie kaum ein anderes Land von der Finanzkrise getroffen. Nur durch die Verstaatlichung der dortigen Banken und mit Hilfe ausländischer Darlehen in Milliardenhöhe konnte eine Staatspleite verhindert werden. Vor allem deutsche Banken gehörten zu den Geschädigten, da sie die größten Kreditgeber Islands waren. Nach Angaben der isländischen Regierung verloren ausländische Investoren insgesamt rund sechs Milliarden Euro. Im Oktober hatte die Regierung ein Gesetz verabschiedet, das heimische Gläubiger bei der Liquidation der Vermögenswerte der Banken den ausländischen vorzieht.

Experten erwarten, dass der Klage der DekaBank zahlreiche weitere Klagen folgen werden.

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Voller Erfolg für Marco Rückert bei Charity Kart Rennen

 

August 2009 - neue Messe Friedrichshafen:

Bei strahlendem Sonnenschein fand das Charity Event am Bodensee zusammen mit Timo Scheider, amtierender DTM-Champion und Jasmin Rubatto statt. Die 28 Karts waren besetzt mit Prominenten, Profis und Amateuren, und bis zum Schluss der Veranstaltung kamen fast 40.000€

Spenden zusammen.

 

 

 

Cora Schumacher hatte das Team in den ersten Runden des 4 Stunden Rennens von Platz 22 bis auf Platz 16 vorgearbeitet, durch eine Stop-and-Go Strafe viel ihr Team jedoch auf Platz 24 zurück. Marco Rückert im Team von Cora Schuhmacher konnte mit seinen Teamkollegen wieder aufholen und brachte das Team mit hervorragenden Rundenzeiten am Ende auf Platz 4! In Anbetracht der Konkurrenzteams bestehend aus Motorradprofis, DTM Fahrern und Motorpresse ein beachtliches Ergebnis.

 

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EZB belässt Leitzins bei 1,0%

 

Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer Sitzung letzte Woche die Leitzinsen für den Euroraum nicht weiter gesenkt. Sie wartet damit um den weiteren Konjunkturverlauf ab dem 3. Quartal besser einschätzen zu können.

Die Augen richten sich dabei besonders auf die Entwicklung in den USA, da von diesem Markt die ersten Erholungsimpulse für die Weltwirtschaft erwartet werden. Die Arbeitsmarktzahlen letzter Woche zeichnen aber ein weiterhin angespanntes Bild. So haben US-Unternehmen auch im letzten Monat wieder 467.000 Stellen gestrichen und die Arbeitslosenrate hat mit 9,5% den höchsten Stand seit 1983 erreicht.

Das drückt weiter auf die so wichtige Konsumnachfrage. Vor diesem Hintergrund haben zuletzt die Kurse an den Börsen nachgegeben und die Nachfrage nach sicheren Anleihen hat auch die längerfristigen Kapitalmarktzinsen sinken lassen. Während das fundamentale Bild daher nicht für steigende Zinsen spricht, machen sich viele Unternehmen jedoch große Sorgen um die mittelfristigen Folgen der enormen Zuwächse in der Staatsverschuldung die als Folge von Konjunkturprogrammen und Rettungsaktionen derzeit von den Politikern weltweit billigend in Kauf genommen wird.

 

EZB_belaesst_Leitzins_bei_1_KW27.pdf

 

Trotz Wirtschaftskrise erwartet der Schwedische Möbelgigant IKEA Rekordumsatz

 

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet das weltgrößte Möbelhaus Ikea trotz

des Wirtschaftsabschwungs Rekorderlöse.

Das weltweit für günstige und moderne Möbel zum

Selbstaufbau bekannte Unternehmen beschäftigt rund 128.000

Menschen in mehr als 30 Ländern. Im abgelaufenen

Geschäftsjahr setzte der schwedische Konzern 21,2 Mrd. Euro

um. Den höchsten Umsatz erzielten die Filialen in Deutschland.

Durch weitere Neueröffnungen rechnet Ikea mit einem

Umsatzwachstum von mehr als drei Prozent im Geschäftsjahr

bis Ende August.

Natürlich ging die Wirtschaftskrise auch hier nicht spurlos

vorbei aber hohe Verluste blieben dem Konzern durch schnelles

Handeln in form von Kostensenkungen erspart.

 

News_KW26.pdf

 

Wie groß darf eine Bank sein?

 

Diese Frage stellt sich eindringlicher denn je, seit der Finanzkrise, denn in dieser Zeit mußten viele Institute gerettet werden. Der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann sprach sich indirekt für die Zurechtstutzung großer Kreditkonzerne aus. Die Wirtschaftskraft des Landes sollte die Größe der Bank bestimmen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Wie groß darf eine Bank sein? Die Politik kann manche Banken nicht untergehen lassen, weil diese zu groß sind und weil deren Untergang die Insolvenz des kompletten Finanzsystems auslösen könnte. Die Tendenz geht also in Richtung Konzentration auf einige große Banken die es nach der Krise geben wird, diese werden sich den globalen Kuchen aufteilen, dadurch besteht jedoch die Gefahr von oligopolitischen Strukturen, laut Ackermann. Sollten diese Zusammenbrechen, so hat das ernste Folgen für die Wirtschaft.

 

News_KW25.pdf

 

Riesige Pleitewelle überrollt Deutschland

 

Die Insolvenz von Karstadt-Mutter Arcandor ist kein Einzelfall: Die Zahl der Pleiten in Deutschland ist im Jahr 2009 drastisch gestiegen. Es türmen sich in allen Unternehmensbereichen offene Rechnungen in gigantische Höhen auf.

 

Die Wirtschaftskrise drängt immer mehr deutsche Unternehmen ins abseits. Die Zahl der Insolventen Unternehmen stieg zu Beginn dieses Jahres deutlich. Das Statistische Bundesamt teilte letzte Woche mit, das im ersten Quartal diesen Jahres knapp 8000 Firmen Insolvenz anmeldeten und das im vergleich zum Vorjahr ein Plus von zehn Prozent sei.

 

Laut Angaben der Gerichte werden voraussichtlich die offenen Forderungen der Gläubiger (im ersten Quartal) auf knapp 10 Milliarden Euro klettern. Von Januar bis März 2008 lag die Zahl bei 7,3 Milliarden Euro. Besonders heftig war die Pleitewelle im März 2009: Die Amtsgerichte verzeichneten in dem Monat 31 Prozent mehr Unternehmenspleiten.

Dies dürfte laut der Statistikbehörde auch daran gelegen haben, dass Ostern 2008 im März lag & nicht wie in diesem Jahr erst im April. Die Amtsgerichte verzeichneten so 2009 im März deutlich mehr Insolvenzanträge als im Vorjahresmonat.

 

Wann und wie die Finanzkrise genau Enden wird, welche Auswirkungen es weiterhin geben wird, wird sich mit der Zeit zeigen aber die Frage ist wie lange halten es sowohl die Bürger als auch die Unternehmen in dieser Situation noch aus

 

1_Experten_News_Riesige_Pleitewelle_ueberrollt_Deutschland_KW.pdf

 

US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae braucht Hilfe

 

Der US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae benötigt zusätzlich 19 Milliarden Dollar Staatshilfe. Die spannende Frage die sich nun stellt ist die ob diese zusätzliche Finanzspritze dem taumelnden US-Riesen tatsächlich aus der Klemme hilft. Fannie Mae gab bekannt, dass der Verlust im 1. Quartal 2009 23,2 Milliarden Dollar betrug. Bereits 2008 hatte Fannie einen Rekordverlust von 50 Mrd. Dollar und erhielt 45 Mrd. Dollar Staatshilfen.

Fannie Mae kündigte bereits im Februar diesen Jahren an, dass die Krise an den Haus- und Kreditmärkten 2009 noch schlimmer werden könnte. Anhand dieser Zahlen ist das ganze Ausmaß der Häuserkrise in den USA zu sehen. Diese Krise war der Auslöser derTurbulenzen an den Finanzmärkten der weltweiten Wirtschaftskrise. Ein ebenfalls hoher Milliardenverlust wird in den nächsten Tagen von dem etwas kleineren Hypothekenfinanzierer Freddie Mac erwartet. Bereits im vergangenen September hat der Staat das Steuer bei den beiden Hypothekengiganten übernommen, um den totalen Kollaps zu verhindern. Hinter jedem zweiten Immobilienkredit in den USA steht eines dieser Institute. Präsident Barack Obama hat die Finanzierer zu zentralen Säulen, in seinem Plan 9 Millionen Hausbesitzer vor der Zwangsversteigerung ihrer Eigenheime zu retten, gemacht.

 

2009KW21.pdf

Deutschland im Schuldensog

 

Die europäische Kommission verkündete, dass Deutschland entgegen früherer Prognosen im laufenden Jahr wieder zum Defizitsünder wird. Laut Maastrichter Dezifitkriterien darf die Neuverschuldung nicht mehr als 3 % vom Bruttoinlandsprodukt erreichen. Im kommenden Jahr werden in Deutschland 5,9 % erwartet. Deutschland wird damit die Maastrichter Defizitkriterien verfehlen und das schon in diesem Jahr. Bereits Berlin war vor 2 Jahren EU-Defizitsünder, wurde damals jedoch wegen guter Kooperation aus dem Strafverfahren entlassen. Nach Brüsseler Einschätzung gibt es momentan nur 3 Länder die die Maastrichter Defizitmarke halten können, hierbei handelt es sich um Finnland, Luxemburg und Zypern.

 

EU-Kommission zieht Notbremse

 


Am Mittwoch leitete die EU-Kommission bezüglich der aus dem ruder laufenden Schuldenpolitik, Verfahren gegen die Sünder ein. Im Gegensatz zu Italien, das eine so genannte Defizit-Frühwarnung in Form eines blauen Briefes erhielt, befindet sich Deutschland nach Einschätzungen der Behörde bereits auf dem Weg zurück zu einer moderaten Schuldenpolitik. Die Niederlande überschritten im vergangenen Jahr mit 3,2 % die Maastrichter Defizit-Grenze von 3 % vom Bruttoinlandsprodukt. Aus diesem Grund will die Kommission ein Defizit-Strafverfahren gegen die Niederlande einleiten.
Großbritanniens Neuverschuldung betrug im vergangenen Jahr ebenfalls 3,2 % von deren Bruttoinlandsprodukt. Auch hier wird ein Strafverfahren eingeleitet, da Großbritannien jedoch bisher keinen Euro eingeführt hat, drohen keine
Sanktionen.

 

KW19_Deutschland_im_Schuldensog.pdf

 

EZB ist sich nicht einig über Vorgehensweise

 

Die Notenbanken in Japan, USA und England fahren momentan ein Nullzins- Programm. Sie unterstützen dieses Nullzins-Programm noch mit großen Aufkäufen von Staats- und Hypothekenanleihen. Die Maßnahme wird jedoch von der Europäischen Zentralbank intensiv diskutiert. Die EZB hat den Leitzins bereits auf 1,25 % gesenkt, erwartet wird für Mai, dass dieser auf 1,0 % gesenkt wird. Das Absenken unter 1,0 % wie in anderen Ländern, sieht Bundesbankchef Weber als falschen Schritt. Während die Notenbanken anderer Länder eine Allianz mit den Regierungen eingegangen sind und die Notenpressen angeworfen haben ohne zu wissen wohin das alles führt, ist die EZB der letzte Fels in der Brandung. Die längeren Laufzeiten am Kapital- und Kreditmarkt sind immer noch mit hohen Risikoaufschlägen und somit auch mit hohen Zinssätzen verbunden. Das führt dazu, dass man sich Sorgen um die Geldwertstabilität machen muss. Momentan sind die Produzentenpreise stark gesunken und die aktuelle Inflationsrate für Konsumenten tendiert gegen Null. Ob die Deflation weiterhin anhält oder die Notenpressaktionen der Notenbanken zu einer hohen Inflationsrate führt, kann niemand vorhersagen, da die Situation im Moment einmalig ist. Erwartet wird in dieser Situation allerdings von der EZB, dass sie der Politik und den internationalen Einflüssen so lange es geht widersteht und die Geldpresse nicht anwirft. Schwankungen der Kapitalmarktzinsen haben wir aus diesem Grund in den nächsten Monaten den Zinsbewegungen die in den USA ausgelöst werden, zu verdanken und nicht den enormen Veränderungen in Europa.

 

KW17_EZB_ist_sich_nicht_einig_ueber_Vorgehensweise.pdf

 

Deflation* macht Einkauf im Supermarkt wieder günstig!

 

Die Deutschen können im Supermarkt wieder so günstig wie seit über 20 Jahren nicht mehr, dank Finanzkrise und Deflation, einkaufen.

 

Grund dafür ist, dass durch diesen Umstand die Großhändlerpreise im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Da die Waren umso günstiger verkauft werden können, je niedriger die Großhandelspreise sind, ist diese Situation vor allem für Supermärkte und Einzelhändler wichtig. Besonders günstig sind momentan feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse. Diese Produkte können vom Einzelhandel fast um 20 Prozent billiger eingekauft werden. Dafür sind Milch, Eier und Speiseöle nur um ca. 10 Prozent im Preis gesunken. Die Deflation wurde durch die Finanzkrise ausgelöst. Hintergrund ist der, dass durch viele geplatzte Kredite auf einmal deutlich weniger Geld im Umlauf war als zuvor.

Diese Phase wird jedoch nicht lange anhalten, denn Deflation trifft auf die meisten Verbrauchsgüter nicht zu. Im Gegenteil, es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten 1 - 2 Jahren eine Inflation im zweistelligen Prozentbereich eintritt. Diese Inflation entsteht, sobald die Unterstützungs- und Hilfsprogramme der Regierungen in Milliardenhöhe beim Endverbraucher in Form von Krediten angekommen sind.

*Unter Deflation versteht man den volkswirtschaftlichen Zustand eines allgemeinen und anhaltenden Rückgangs des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen

 

2009KW16_News_Deflation.pdf

 

Mieterbund warnt vor stark steigenden Mieten

 

dpa

 

US-Investoren haben in Deutschland Tausende von Wohnungen gekauft und ihren Anlegern Renditen von bis 20 Prozent versprochen. Die Wirtschaftskrise hat ihnen das Geschäft verdorben. Nun vermutet der Deutsche Mieterbund stark steigende Mieten. Denn Investoren versuchten zu retten, was noch zu retten ist.

Investoren sorgen auf dem deutschen Wohnungsmarkt für steigende Mieten. Der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, verwies auf „konkrete Ankündigungen“ beispielsweise des börsennotierten Immobilienunternehmens Gagfah. Mehrheitseigner von Gagfah ist die US-Beteiligungsgesellschaft Fortress. Das Unternehmen hat 180.000 Mieter in Deutschland.

Der Kapitaldruck sei bei diesen Investoren „ganz erheblich“, sagte Siebenkotten dem Sender Deutschlandradio Kultur. Vor allem US-Fonds hätten ihren Anlegern Renditen von „bis zu 20 Prozent“ versprochen. „Wenn Sie normal mit Immobilien in Deutschland Geld verdienen wollen und dabei keine besonderen Maßnahmen einleiten, dann können Sie damit etwa fünf bis sechs Prozent Rendite erzielen – übrigens auch nicht gerade schlecht“, so Siebenkotten.

Siebenkotten rechnet damit, dass sich Mieterhöhungen in bestimmten Gegenden „auf jeden Fall“ am Markt durchsetzen lassen werden: „Beispielsweise in den Ballungszentren wie München, Hamburg, Rhein-Main-Gebiet, Köln, Düsseldorf dürfte das überhaupt kein Problem sein.“

Allerdings sei der Wohnungsmarkt in Deutschland inzwischen „ausgesprochen differenziert“. In einigen Bereichen auf dem Land werde der Markt das „nicht so leicht“ hergeben, so Siebenkotten, „weil der Mieter da natürlich hingehen kann und sagen kann, ich gehe in eine andere Wohnung, denn es stehen mir ja genug in der Umgebung zur Verfügung.“

Mietern riet Siebenkotten, „genau zu schauen“. Auch in den Innenstädten gebe es Alternativen: „Sie müssen ja nicht unbedingt eine Wohnung bei einem anglo-amerikanischen Investor anmieten, es gibt ja auch noch andere Vermieter.“

 

2009kw16_MieterbundwarntvorstarksteigendenMieten.pdf

 

Zinskonditionen sind nach der Leitzinssenkung der EZB gestiegen!

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf Ihrer Sitzung am letzten Donnerstag eine weitere Senkung der Leitzinsen um 0,25% beschlossen! Die vierte Zinssenkung in Folge auf 1,25%. Allerdings bedeutet es nicht, dass dies eine allgemeine Zinssenkung nach sich zieht die dann auch von den Kreditinstituten an Ihre Firmen oder Privatkunden weitergegeben wird. Dies zeigt nun das Beispiel der leicht gestiegenen Konditionen beim Baugeld.

Grund hierfür ist, dass sich der Preis für Baugeld nicht am kurzfristigen Leitzins sondern an langfristigen Renditen orientiert. Da es sich bei Baufinanzierungen um langfristige Darlehen mit einer Zinsbindung die zwischen 35 Jahren liegt, handelt müssen die Banken entsprechend refinanzieren.

Ein niedriger Leitzins, führt nicht automatisch zu niedrigen Hypothekenzinsen. Dies ist über die EZB nicht möglich. Zu beachten wäre auch, dass sich Banken zum Leitzins nur kurzfristig Geld von der EZB leihen. Deshalb können Überziehungs- & Ratenkredite zu günstigen Konditionen angeboten werden. Dies hat jedoch zur Folge, dass Tages- oder Festgeld niedriger verzinst wird. Ohnehin befürchten Experten, in den nächsten Monaten einen Crash, denn eine wahre Flut von Staatspapieren kommt auf die Märkte zu, somit steigt das Angebot von Anleihen und dies bewirkt sinkende Kurse und deutlich steigende Zinsen wie bei Baufinanzierung (Baugeld).

 

2009KW15_Steigende_Zinskonditionen_nach_Leitzinssenkung.pdf

 

Zinsmarkt weiter nervös

 

Vor dem Hintergrund einer starken Erholung der Börsenkurse und divergierender Signale bei den Konjunkturindikatoren bleibt der Zinsmarkt sehr schwankungsanfällig und ohne klare Richtung. Während noch vor einer Woche die Ankündigung der US-Notenbank, jetzt mit dem Aufkauf von US-Staatsanleihen zu beginnen, auch in Euroland für einen Zinsruck nach unten sorgte, hat sich dieser Effekt im Wochenverlauf schon wieder zurückgebildet. Die kommende Woche wird aus zwei Gründen spannend: Einerseits werden die Arbeitsmarktzahlen in den USA für März einen Ausblick auf die weitere Entwicklung für den so wichtigen privaten Konsum ermöglichen und damit die Entwicklung am US-Anleihemarkt bewegen. Andererseits wird die Europäische Zentralbank (EZB) nach Meinung der meisten Analysten am Donnerstag eine weitere Leitzinssenkung um 0,50 Prozentpunkte auf dann 1,0% bekannt geben. Wir gehen eher von einer Senkung um 0,25 Prozentpunkte aus, da nach unserer Meinung die EZB noch immer versuchen wird, nicht ihr ganzes Pulver zu verschießen. Die zuletzt weiter sinkenden Zinsen für Laufzeiten von bis zu 24 Monaten nehmen diese Zinssenkung schon klar voraus und haben in den letzten Wochen zu einer kontinuierlich steileren Zinsstrukturkurve geführt. Dies bedeutet, dass die Geldmarktzinsen sinken, aber die langen Laufzeiten eine größere Risikoprämie behalten, um sich gegen mittelfristige Inflationstendenzen zu schützen.

 

2009KW13_Experten_Zins_News_Zinsmarkt_weiter_nervoes.pdf

 

US-Notenbank beginnt Geld zu drucken

 

Mit der Ankündigung in Zukunft lang laufende Anleihen im Wert von über 1.000 Milliarden Dollar aufkaufen zu wollen, hat die US-Notenbank eine weitere Phase der Lockerung ihrer Geldpolitik eingeläutet. Ziel dieser Maßnahme ist es, weiteres Geld in das System zu pumpen und die Kosten für langfristige Kredite zu senken. Ben Bernanke startet damit das größte Experiment in der neueren Geschichte der Notenbanken. In der Theorie soll diese Maßnahme eine drohende Deflation verhindern und bei Erholung der Wirtschaft soll die dann überflüssige Liquidität wieder eingesammelt werden, um ein gesundes Maß an Inflation sicherzustellen. Ob dieses Wunschdenken aufgeht oder ob mit diesen Maßnahmen nicht mittelfristig weitere Verwerfungen an den Finanzmärkten produziert werden, ist völlig offen. Auffallend ist, dass die beiden Hauptverursacher der Kreditmarktkrise - nämlich die USA und England - mit ihren stark von der Politik beeinflussten Zentralbanken aggressiv zu bisher unerprobten Maßnahmen greifen, um den eigentlich notwendigen drastischen Anpassungen in ihren Ländern zu entgehen. Das Wachstum beider Staaten wird seit Jahrzehnten von kreditfinanziertem Konsum getrieben und dieses Modell ist jetzt gescheitert. Am amerikanischen Zinsmarkt hat die Ankündigung der Käufe der Notenbank zu einem Absinken der Renditen geführt und auch in Deutschland wurde der Zinsanstieg der vorherigen Tage seit gestern wieder korrigiert. Gleichzeitig ist aber bei den langen Laufzeiten eine gewisse Nervosität im Markt zu spüren, da niemand weiß, ob die Gelddruckaktionen der Notenbanken nicht mittelfristig zu unkontrollierbaren Inflationseffekten führen können.

 

Zinsmarkt weiter nervös

 

Vor dem Hintergrund einer starken Erholung der Börsenkurse und divergierender Signale bei den Konjunkturindikatoren bleibt der Zinsmarkt sehr schwankungsanfällig und ohne klare Richtung. Während noch vor einer Woche die Ankündigung der US-Notenbank, jetzt mit dem Aufkauf von US-Staatsanleihen zu beginnen, auch in Euroland für einen Zinsruck nach unten sorgte, hat sich dieser Effekt im Wochenverlauf schon wieder zurückgebildet. Die kommende Woche wird aus zwei Gründen spannend: Einerseits werden die Arbeitsmarktzahlen in den USA für März einen Ausblick auf die weitere Entwicklung für den so wichtigen privaten Konsum ermöglichen und damit die Entwicklung am US-Anleihemarkt bewegen. Andererseits wird die Europäische Zentralbank (EZB) nach Meinung der meisten Analysten am Donnerstag eine weitere Leitzinssenkung um 0,50 Prozentpunkte auf dann 1,0% bekannt geben. Wir gehen eher von einer Senkung um 0,25 Prozentpunkte aus, da nach unserer Meinung die EZB noch immer versuchen wird, nicht ihr ganzes Pulver zu verschießen. Die zuletzt weiter sinkenden Zinsen für Laufzeiten von bis zu 24 Monaten nehmen diese Zinssenkung schon klar voraus und haben in den letzten Wochen zu einer kontinuierlich steileren Zinsstrukturkurve geführt. Dies bedeutet, dass die Geldmarktzinsen sinken, aber die langen Laufzeiten eine größere Risikoprämie behalten, um sich gegen mittelfristige Inflationstendenzen zu schützen.

 

2009KW13_US-Notenbank_beginnt_geld_zu_drucken.pdf

 

Finanzkrise erreicht nun auch das Land "wie aus tausendundeiner Nacht"

 

Erst vor einigen Monaten eröffneten die arabischen Emirate die Palmeninseln. Dieses ehrgeizige Bauprojekt, einzigartig in der Menschheitsgeschichte, wurde in einer rauschenden, prunkvollen und unvergesslichen Nacht mit einer Eröffnungsgala gefeiert. Von einer Finanzkrise in Dubai war nicht zu sprechen. Aber seit einigen Wochen werden mehrere unvorstellbar große Bauprojekte in immer kürzeren Abständen gestoppt. Milliardenschwere Schulden lasten auf Dubai und seinen staatlichen Baugesellschaften.

Finanzkrise hin oder her, nun hat Sie auch in diesem Land Einzug gehalten, das als unerschüttertliche Bank in der weltweiten Rezession galt.

 

 

EZB senkt Leitzinsen!

 

So tief wie noch nie seit 10 Jahren!

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nur noch wenig Hoffnung, dass sich die Wirtschaft in diesem Jahr erholt. Daher hat Sie die Leitzinsen im Kampf gegen die Wirtschaftskrise auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesenkt. Der Präsident der EZB schließt in diesem Kampf weitere Senkungen nicht aus. Die Notenbank verringerte die Leitzinsen um 0,5 % auf 1,5 Prozent. Trotz der Senkungen wollen die europäischen Notenbanken keine Nullzinspolitik wie in den USA oder Japan führen.

 

Dieser niedrige Prozentsatz soll nicht heißen, dass man sich darauf festgelegt hat sondern das wenn weitere Prognosen dafür Sprechen man weiter nach unten gehen wird, da der Spielraum für weitere Senkungen durchaus vorhanden seinen.

 

Seit dem 3. Quartal vergangenen Jahres hat die EZB bereits mit der Senkungen der Leitzinsen in mehreren Schritten von 4,5 % auf 1,5 % begonnen. Hintergrund dieser abfahrt der Leitzinsen ist, das sich Banken und Sparkassen in der Eurozone wieder günstig mit Geld versorgen können. Allerdings wird sich erst in den nächsten Tagen, Wochen oder auch Monaten zeigen wie rasch sich die Kreditinstitute auf diese erneute Verbilligung einstellen und vor allem in Kreditgeschäften diese an Firmen oder Privatkunden weitergeben.

 

Nun heißt es Abwarten in wie fern der Firmen- / & Privatkunde von den starken Senkungen profitieren wird.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr IFS Experten Team 

 

2009KW11_Experten_News__EKB_senkt_Leitzinsen.pdf

 

Privathaushalte nicht von Pleitewelle bedroht

 

Die Finanzkrise wütet, dennoch rechnet die Schufa für das kommende Jahr nicht mit einer Pleitewelle bei den Privathaushalten in Deutschland. Die durchschnittliche Ausfallquote von Krediten bleibt weiterhin stabil bei 2,5 Prozent.

Im kommenden Jahr rechnet die Schufa nicht mit einer Pleitewelle der Privathaushalte, auch wenn es zu weiteren Kreditausfällen und den Verlust von Arbeitsplätzen kommen sollte.

Die durchschnittliche Ausfallrate von Konsumentenkrediten sei in Deutschland weiterhin auf sehr niedrigem Stand. Die Ausfallrate betrage stabile 2,5 Prozent. Ein Wert von dem etwa die USA nur träumen können.

Die Kreditvergabe hat sich durch die Finanzkrise nicht verändert. Die Lage bei der Finanzierung der Immobilien ist dagegen weiterhin auch sehr stabil. Im Gegensatz zu den USA, wo die Immobilien komplett fremdfinanziert werden, können die Deutschen mit 20-40 Prozent Eigenkapital diese wesentlich solider finanzieren. So ist die Ausfallquote bei Baukrediten in den USA bei 4 Prozent, in Deutschland dagegen nur bei rund 0,3 Prozent!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr IFS Experten Team    

 

2009KW10_Privathaushalte_nicht_von_Pleitewelle_bedroht.pdf

 

 

TÜV für Geldanlagen gefordert

 

Die SPD fordert TÜV für Geldanlagen.

SPD macht sich stark für die Einführung eines TÜVs bzw. für eine Art Verfallsdatum für Geldanlagen. z.B. befinden sich auf einigen Lebensmitteln ein Stempel mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum und so eine ähnliche Bezeichnung wäre für Geldanlagen durchaus sinnvoll aber auch von Vorteil.

Der Kunde müsse von seinen Verkäufer bzw. Berater in Sachen Geldanlage (z. B bei Banken), durch geprüft Unterlagen (z.B. Urkunden) belegt bekommen wie große das etwaige Risiko bei Anlagen sein kann oder auch ist. Sollte der Kunde sich anschließend für ein Produkt mit niedrigem Risiko entscheiden, dann müsse bei späteren Folgen, der Verkäufer haften (Zitat SPD)

Mit dieser Art könnte man z. B verschiedene Geldanlagen wie Tagesgeld, Festgeld, Sparbriefe, aber auch Investmentfonds und Zertifikate prüfen, freigeben oder auch vom Markt nehmen. Wie bei den Lebensmitteln müssten die Prüfungen der Geldanlagen jedoch in ein gewisses zeitlich Raster unterworfen und geprüft werden, denn z.B. nach 12 Monaten kann sich viel geändert haben.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr IFS Experten Team    

 

2009KW10_TUEV_fuer_Geldanlagen.pdf

 

 

Gold, begehrt wie noch nie!!!

 

Vergangene Woche war es soweit: Der Preis für eine Unze Gold überschritt für kurze Zeit die Marke von 1000 Dollar. Das gelbe uns allen bekannte Edelmetall ist im Moment die einzige sichere Anlageform, die läuft und sich auch rentiert. Besonders misstrauisch verhalten sich die Anleger gegenüber Bankaktien und zunehmend auch gegenüber Anleihen von Staaten, deren Finanzen als wacklig angesehen werden.

 

Der ganz normale Wahnsinn dieser Zeit ließ sich am vergangenen Freitag an der Wall Street beobachten. Dort hatten die Bankaktien schon die ganze Woche gelitten als Folge von Gerüchten über bevorstehende Verstaatlichungen einiger Banken. Stattdessen wird an den hoch nervösen Märkten über Staatsbankrotte und das Auseinanderbrechen der Eurozone spekuliert.

 

Besonders kritisch werden die Finanzen osteuropäischer Länder gesehen. In diesem Umfeld gedeihen die Kurse von Unternehmensanleihen natürlich auch nicht. Der Itraxx-Crossover-Index, der die Ausfallwahrscheinlichkeit von Unternehmensanleihen misst, befindet sich auf einem Höchststand.

 

 

Die wahre Höhe der Abgeltungssteuer

 

Wußten Sie schon, dass der Steuersatz für die Abgeltungssteuer 25 % auf alle Kapitalerträge zuzügl. dem Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % zuzügl. eventuell zu zahlender Kirchensteuer, die je nach Bundesland 8 % bzw. 9 %, beträgt? Das ergibt eine Steuerbelastung zwischen 28 % und 29 % für jeden Steuerpflichtigen.     Nachfolgend geben wir Ihnen ein Beispiel, um Ihnen zu verdeutlichen wie hoch die tatsächliche Steuerbelastung für eine kirchensteuerpflichtigen Person (römisch-katholisch aus Hessen, 9 % Kirchensteuer) bei einem steuerpflichtigen Ertrag in Höhe von 100 €, ist:

 

 

Steuerpflichtiger Ertrag (Bemessungsgrundlage)

100,00 €

Betrag Abgeltungssteuer

100 €/(4+0,09)(Abzug der Sonderausgabe Kirchensteuer)

24,44 €

Betrag Solidaritätszuschlag

24,44 € * 5,5 %

+ 1,34 €

Betrag Kirchensteuer

24,44 € * 9 %

+ 2,19 €

 

 

Summe des Steuerbetrages

27,97 €

 

 

2009KW09_Experten_Info.pdf

 

 

Wohnkostenbelastung 2008 weiter gestiegen

Pressemeldung, Berlin 29.01.2009

Wohnungsneubau erstmals unter 200.000

„230.000 bis 250.000 Wohnungen müssen nach unseren Schätzungen jährlich neu gebaut werden, um die zusätzliche Wohnungsnachfrage, Abriss und Zusammenlegungen von Wohnungen usw. auszugleichen. Davon sind wir weit entfernt. 2007 wurden 210.729 Wohnungen fertig gestellt. 2008 wurden erstmals weniger als 200.000 Wohnungen neu gebaut“, sagte der Mieterbund-Präsident. Ausgehend von den aktuellen Baugenehmigungszahlen droht für das Jahr 2009 ein weiterer Rückgang, noch einmal um zwei bis vier Prozent.

 

Zumindest in Großstädten, Universitätsstädten und benachbarten Kommunen und Kreisen drohen Wohnungsengpässe und damit spürbar steigende Mieten. „Hier muss der Wohnungsneubau dringend angekurbelt werden, aber nicht wie in der Vergangenheit nach dem Gießkannenprinzip. Erforderlich ist, dass nur dort gezielt gefördert wird, wo Wohnungen tatsächlich benötigt werden“, forderte Rips.

 

2009KW05_Experteninfo.pdf

 

 

Wohnen in Deutschland wird deutlich teurer

Wer schön wohnen will, muss in Deutschland immer mehr dafür bezahlen.

 

In den vergangenen Jahren sind die Nebenkosten stark gestiegen. Doch nach dem neuen Mietspiegel des Immobilienverbandes IVD haben 2008 auch die Kaltmieten angezogen. Im bundesweiten Durchschnitt legen die Nettokaltmieten ein Prozent zu. Dabei gibt es aber deutliche regionale Unterschiede.

 

Wohnen in Deutschland wird noch teurer. Dass die Gesamtmieten anziehen wurde zuletzt immer den gestiegenenen Nebenkosten, insbesondere den Heizkosten angelastet. Doch auch schon die Grundmiete hat im letzten Jahr merklich zugelegt. So sind die Nettokaltmieten sind im vergangenen Jahr bundesweit angezogen. Dies geht aus dem neuen Mietspiegel des Immobilienverbandes Deutschland IVD hervor, der WELT ONLINE vorliegt. Dabei fallen die Mietpreissteigerungen in den deutschen Großstädten allerdings viel höher als in den Mittel- und Kleinstädten aus.

„Wer 2008 eine Mietwohnung neu bezogen hat, musste durchschnittlich über ein Prozent mehr Miete zahlen als im Vorjahr“, berichtet IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling. In Städten mit über 100.000 Einwohnern seien die Nettokaltmieten sogar zwischen zwei und drei Prozent gestiegen. Der Preisspiegel erfasst die Entwicklung des Wohn-Immobilienmarktes in rund 390 Städten der Bundesrepublik. Grundlage für die Angaben bilden aktuelle Marktpreise aus dem 2. und 3. Quartal des vergangenen Jahres.

Anders als in den Jahren zuvor habe sich der Anstieg der Neuvertragsmieten in allen Segmenten und in allen Städtegrößen flächendeckend durchgesetzt, stellt der Verband in seiner aktuellen Analyse fest. Selbst in den Mittel- und Kleinstädten seien durchschnittliche Mietpreisanstiege von knapp einem Prozent messbar. „Dabei sind bei Altbauwohnungen in guten Wohnlagen der Großstädte mit rund vier Prozent die höchsten durchschnittlichen Preissteigerungen zu verzeichnen“, hebt IVD-Präsident Kießling hervor. „Dies ist der höchste Mietpreisanstieg bei Altbauwohnungen seit 1992/1993.“

Der Maklerverband erwartet auch in Zukunft weiter steigende Mieten in den Großstädten. Ausschlaggebend seien der seit einigen Jahren stark rückläufige Wohnungsbau, die wachsende Zahl der Haushalte aufgrund des demografischen Wandels, das knappe Angebot in einigen Städten und die steigende Nachfrage nach Altbauwohnungen.

Den zweithöchste Anstieg der Mieten haben die IVD-Makler jedenfalls bei den Neubauten festgestellt. Im Bundesdurchschnitt ist der Mietpreisanstieg in diesem Segment mit rund einem Prozent bereits doppelt so hoch wie im Vorjahr. In den Großstädten hat der IVD sogar Steigerungsraten von zwei bis drei Prozent beobachtet.

Der Mietpreis für eine durchschnittliche Wohnung mit drei Zimmern, etwa 70 Quadratmetern Wohnfläche, in mittlerer Lage und mittlerer Qualität aus der Nachkriegsära beträgt heute bei Vertragsabschluss rund 5,12 Euro monatlich nettokalt je Quadratmeter. Damit liegt die Miete 1,1 Prozent über dem im Vorjahr vom IVD ermittelten Wert.

Eine vergleichbare Mietwohnung im Neubau-Erstbezug kostet aber rund ein Euro pro Quadratmeter mehr. Der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr beträgt hier ebenfalls rund 1,1 Prozent. Eine vergleichbare Wohnung aus der Vorkriegszeit kostet durchschnittlich 4,66 Euro pro Quadratmeter und hat sich ebenfalls um knapp 1,1 Prozent zum Vorjahr verteuert.

Wie zu erwarten war, lag München erneut deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die im statistischen IVD-Durchschnitt für 5,12 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche erhältliche Mietwohnung aus der Nachkriegsära kostet in der bayerischen Landeshauptstadt immerhin 9,70 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Wohnungsmiete in München fast 90 Prozent über dem vom IVD beobachteten Bundesdurchschnitt.

Danach folgen Stuttgart mit 8,70 Euro sowie Heidelberg und Mainz mit jeweil 8,00 Euro. In Berlin beträgt die Durchschnittsmiete für Wohnungen in Nachkriegsbauten mit mittlerem Wohnwert derzeit 5,90 Euro pro Quadratmeter. Die höchste Mietsteigerung im Jahresvergleich hat der IVD mit fast zwölf Prozent in Potsdam festgestellt, wo der Quadratmeter bei der Neuvermietung jetzt an die 5,80 Euro kostet. Mit gut elf Prozent Mietsteigerung liegt Hildesheim auf Rang zwei, Karlsruhe (plus neun Prozent) auf Platz drei.

 

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